Verlässlicher Partner beim Thema Verfügbarkeit der Produktionsanlagen und der technischen Gebäudeausrüstung.
R.I.E.MPP betreut Cambro mit seinem Team - Service
Seit 1951 bietet Cambro die umfassendste Palette von Speisetabletts in den USA an. In den 60er Jahren kamen Tellerabdeckungen, Trinkbecher, Speisegeschirr und Servierschüsseln für die Gastronomie hinzu. Darüber hinaus stellte Cambro die weltweit erste Kunststoffschale und den ersten Klarsichtbehälter zur Aufbewahrung von Speisen her. Heute produziert und vertreibt die Cambro-Gruppe eine umfangreiche Produktpalette für Aufbewahrung, Transport und Catering warmer und kalter Speisen in der Gastronomie und gehört international zu den Marktführern in der Sparte Speisenverteilersysteme.

Herr Bader, Herr Brattoli und Frau Bruns vor dem Presswerk Köngen
Mit dem Erwerb des namhaften deutschen Tablettherstellers Presswerk Köngen im Jahre 1997 konnte Cambro seine Tablettauswahl zur größten der Welt ausbauen, außerdem wird seither von Wendlingen aus auch die weitere Expansion auf dem Europäischen Markt voran getrieben. Herr Brattoli, der „Technische Betriebsleiter“ des Presswerks Köngen, ist von Cambro als Mutterkonzern überzeugt. Die Entwicklung neuer und innovativer Produkte ist eine Stärke beider Firmen. Auch die Vision von Cambro passt: „Wir fertigen und liefern die widerstandsfähigsten Qualitätsprodukte für das Gastronomiegewerbe.“
Seit den 90er Jahren sorgen nämlich die revolutionären Produktentwicklungen der Cambro-Gruppe für frische und gesunde Menüs zum Beispiel in der Krankenhausgastronomie: Stundenlanges Warmhalten der Speisen galt es zu vermeiden damit Geschmack, Vitamine und Nährstoffe erhalten bleiben. Dazu werden vorbereitete komplette Menütabletts erst unmittelbar vor dem Servieren direkt auf den Stationen in Cambro-Spezialanlagen fertig gegart. Dafür mussten Tabletts entwickelt werden, die zeitgleich auf der einen Seite einen Garprozess und auf der anderen Seite einen Kühlprozess tolerieren. Diese Tabletts werden im Presswerk Köngen entwickelt und produziert. Das Presswerk ist mit seinen nur 37 Mitarbeitern die unangefochtene Nummer eins in Europa, wenn es um die Entwicklung von Spezialtabletts geht.
Ein starker Markenname entsteht durch kontinuierliche Innovation und Zuverlässigkeit über Jahrzehnte hinweg. Dafür braucht man starke Partner. Die Oberboihinger Firma R.I.E.MPP Industrieservice Elektrotechnik ist seit 30 Jahren der innovative, zuverlässige Partner des Presswerks Köngen. Herr Brattoli, Technischer Betriebsleiter des Presswerks, war gerne bereit uns einige Fragen zu beantworten.

Maschinenpark im Presswerk Köngen
Frau Bruns: Die Firma R.I.E.MPP arbeitet schon seit 1983 für das Presswerk, damals noch am Standort Köngen. Seit wann arbeiten Sie persönlich mit der Firma R.I.E.MPP zusammen?
Herr Brattoli: R.I.E.MPP war Partner von Presswerk Köngen im Stammwerk in Köngen. Als wir akquiriert wurden, wir firmierten damals noch unter dem Namen Gerling und Co. in Neckartenzlingen, haben wir aufgrund der dort gemachten langjährigen, guten Erfahrungen mit der Firma R.I.E.MPP ebenfalls auf die Leistungen der Firma R.I.E.MPP zurückgegriffen. Ich selbst kenne die Firma also seit Anfang 1989.
Frau Bruns: Welche Arbeiten werden von der Firma R.I.E.MPP regelmäßig ausgeführt?
Herr Brattoli: - Service – Wartung, elektrisch und mechanisch
- Kranprüfungen
- Torprüfungen
- Elektroinstallationen
- Steuerungsretrofit
- Betreuung der Robotertechnik (ohne Programmierung)
- Wartung der Beleuchtungstechnik
- Wartung der Mittelspannungsanlage
- Gesamte Maschinenumzüge
Herr Brattoli: Hervorzuheben ist die Werksverlagerung, beziehungsweise der Umzug der Maschinen und Fertigungsanlagen. Die Firma R.I.E.MPP schaffte es innerhalb von nur einer Woche die gesamte Produktion von Neckartenzlingen nach Wendlingen umzuziehen, wir waren innerhalb einer Woche wieder produktionsbereit. Das muss erst mal einer nachmachen. Es ist ja nicht so, dass es sich hier nur um 10 Pressen handelte, es ging um den gesamten Maschinenpark, angefangen von den Schneidanlagen, den Stanzmaschinen und den Schleifmaschinen, bis hin zu den Waren und den Regalen.
Frau Bruns: Das Presswerk Köngen fertigt sehr spezifische Produkte innerhalb der Cambro-Gruppe. Darüber hinaus befindet sich am Standort Wendlingen auch die Produktprüfung und -entwicklung. Welchen Stellenwert hat damit das Presswerk Köngen innerhalb der Cambro-Gruppe?
Herr Brattoli: Wir sind mit Cambro in der Sparte Speisenverteilersystem stark vertreten, also unser Thema ist alles, was mit dem Transport von Speisen zu tun hat. Wir hier im Presswerk Köngen fertigen die Tabletts, die wir hier kundenspezifisch speziell auf die jeweiligen Verfahren hin entwickeln und produzieren. Produktprüfung und -entwicklung befindet sich am Standort Wendlingen.
Das Presswerk Köngen hat aber nicht nur dadurch einen sehr hohen Stellenwert innerhalb der Cambro-Gruppe, wir bedienen von hier aus den gesamten europäischen Markt mit der Cambro-Produktpalette.

Stanzmaschinen
Frau Bruns: Sie haben der Firma R.I.E.MPP Ihre Instandhaltung anvertraut und somit kein firmeneigenes Personal für Service und Wartung der elektrischen und mechanischen Anlagen in Ihrem Betrieb. War dies immer schon so?
Können sie uns evtl. einige Gründe für dieses „Outsourcing“ nennen?
Herr Brattoli: In Neckartenzlingen haben wir mit der kleinen Stammmannschaft vieles noch selbst gemacht. Aus sicherheitstechnischen Gründen haben wir dann komplett alles abgegeben. Eigenes Personal rechnet sich zudem nicht.
Frau Bruns: Wie darf man sich die Gestaltung dieser dauerhaften, regelmäßigen Zusammenarbeit vorstellen?
Herr Brattoli: Alle sicherheitstechnischen Dinge werden von der Firma R.I.E.MPP in eigener Regie gemacht, da brauche ich mich gar nicht drum zu kümmern, da gibt es Verträge. Die Terminverwaltung macht R.I.E.MPP.
Frau Bruns: Konnte sich zwischen Presswerk Köngen und R.I.E.MPP über die Jahre hinweg ein Vertrauensverhältnis entwickeln?
Herr Brattoli: Wir haben ein sehr großes Vertrauen aufgebaut. Wenn etwas wirklich pressiert, dann versteht die Firma R.I.E.MPP diese Botschaft und dementsprechend sind die Reaktionszeiten kurz. Selbst wenn mal etwas nicht so gut gelaufen ist haben wir uns auf der persönlichen Ebene immer gut verständigt. Ich kann das ruhig so sagen, es besteht Fairness von beiden Seiten.
Frau Bruns: Sie haben einen festen Ansprechpartner bei der Firma R.I.E.MPP. Wie gut kennt er die Besonderheiten in Ihrem Werk und welchen Eindruck haben sie von seiner Leistung?
Herr Brattoli: Ja, das ist der Herr Bader, wir haben einen sehr guten Draht zueinander. Aufgrund der geleisteten Arbeit kennen wir uns persönlich sehr gut. Herr Bader hat sehr viel Erfahrung mit dem Presswerk Köngen, er kennt den Maschinenpark und ihre Mucken ganz genau, er kennt den Betrieb und die Abläufe und auch unser Personal. Das ist sehr, sehr wichtig, um schnell auf den Punkt zukommen und den Fehler schnell nachzuvollziehen. Da legen wir auch sehr viel Wert drauf im Presswerk Köngen, dass wir immer von den gleichen Leuten betreut werden. Auch die R.I.E.MPP-Mitarbeiter die bei uns arbeiten sind zu 90% die gleichen, sonst müssten wir immer wieder von vorn die Funktionalität einer Maschine erklären. Die Einarbeitung von neuen Leuten macht R.I.E.MPP dann in eigener Verantwortung, damit der Erfahrungsschatz weitergegeben und erhalten bleibt.
Frau Bruns: Informiert Sie Ihr Ansprechpartner regelmäßig über eventuelle neue Leistungen der Firma R.I.E.MPP, z.B. im Bereich Energieeffizienzberatung?
Herr Brattoli: Ja, wir sind regelmäßig im Gespräch.
Frau Bruns: Unvorhergesehene Probleme treten in jeder Firma auf. Können sie sich in solchen „Notfällen“ oder auch bei Spezialaufträgen (z.B. Robotertechnik) auf die Lösungskompetenz der Mitarbeiter von R.I.E.MPP verlassen?
Herr Brattoli: Ja, R.I.E.MPP hat Leute, die wirklich sehr viel Erfahrung haben. Unlängst haben wir einen Steuerungsretrofit an einigen Maschinen durchführen müssen, da es keine Ersatzteile für die alte Steuerung mehr gibt. Auch da muss man sagen, dass die Mitarbeiter wirklich sehr kompetent sind und sich mit den verschiedenen Steuerungen genau auskennen.

Produktionsanlage mit integrierter Robotoertechnik
Frau Bruns: Wie beurteilen Sie die Erreichbarkeit der Firma R.I.E.MPP bei akuten Problemen?
Herr Brattoli: Das ist gut. Wir haben die direkte Handyverbindung zueinander. Ich glaube, das ist eine besondere Verbindung.
Frau Bruns: Die Kunden der Firma R.I.E.MPP haben teilweise recht unterschiedliche Produktionsanlagen und zu bearbeitende Werkstoffe, somit müssen sich die Mitarbeiter von R.I.E.MPP immer wieder auf neue Anforderungsprofile einstellen. Werden Ihrer Erfahrung nach die R.I.E.MPP Mitarbeiter von Ihrem Kundebetreuer auf die Arbeitsbedingungen in Ihrem Hause gut vorbereitet?
Herr Brattoli: Ja, selbst wenn wir neue Anlagen erwerben, dann nehmen wir die Firma R.I.E.MPP von Anfang an mit ins Boot, bis hin zu der Entscheidung, welche Steuerung wir nehmen. R.I.E.MPP kann am Besten beurteilen, welche Technologie heute Stand der Technik ist oder wie es um die Beschaffung von Ersatzteilen bestellt ist. Auch bei der Inbetriebnahme ist R.I.E.MPP dabei und zu den Schulungen z.B. für unsere Robotertechnik sind wir nicht mit unseren eigenen Leuten gegangen, sondern mit der Firma R.I.E.MPP. Für mich war klar, ich habe keine technisch ausgebildeten Leute hier, und daher habe ich entschieden, das Ganze mit der Firma R.I.E.MPP zusammen aufbauen.
Frau Bruns: Wenn Arbeiten durchzuführen sind, die den Produktionsablauf beeinträchtigen zeigt sich die eigentliche Stärke eines Industriedienstleisters. Welchen Eindruck haben Sie in diesem Zusammenhang von der Flexibilität, der Schnelligkeit und Fachkompetenz der Firma R.I.E.MPP?
Herr Brattoli: Wenn’s es darauf ankommt, dann kommt die Firma R.I.E.MPP auch am Samstag. Wenn akute Sachen sind, kann es sein, dass wirklich jemand in der Spätschicht kommt, den Motor ausbaut und innerhalb von 36 Stunden läuft die Maschine wieder. Ansonsten werden Reparaturarbeiten mit uns so gut abgestimmt, dass der Produktionsablauf nicht gestört wird.
Frau Bruns: Welchen Gesamteindruck hinterlassen die R.I.E.MPP-Mitarbeiter vor Ort?
Herr Brattoli: Worauf ich sehr viel Wert lege ist Partnerschaft. Mir gefällt, dass die Monteure gerne zu uns kommen. Das merkt man auch am Einsatz. Wenn man die R.I.E.MPP-Mitarbeiter mit meinen Mitarbeitern zusammen sieht, kann man nicht erkennen wer zu welcher Firma gehört, außer an der Kleidung. Das ist eine totale Integration in unsere Mannschaft. Das ist für mich sehr, sehr wichtig, denn das macht sich irgendwann auch wieder bezahlt.
Frau Bruns: Sind Sie mit der Qualität der Arbeiten der Firma R.I.E.MPP zufrieden?
Herr Brattoli: Ja, sonst würden wir nicht schon so lange mit R.I.E.MPP zusammen arbeiten.
Frau Bruns: Wie beurteilen Sie das Preis-Leistungsverhältnis der Firma R.I.E.MPP?
Herr Brattoli: Es ist so, wenn man anfängt auf dem Markt für jede Kleinigkeit ein Angebot einzuholen, dann kann man vielleicht drei, vier, fünf Prozent sparen. Die Frage ist aber, ob sich das rechnet. Wenn ich jemand Neues hinzu nehme, bis der sich eingearbeitet hat dauert es wieder länger und ich habe mehr Aufwand.
Frau Bruns: Empfehlen Sie die Firma R.I.E.MPP weiter?
Herr Brattoli: Jederzeit. Ja, würde ich machen.
Frau Bruns: Herr Brattoli, wir bedanken uns für dieses Gespräch.
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